ProcessWire – das CMS der Träume

ProcessWire ist wie das kleine, feine Restaurant an der Ecke – nicht weltbekannt, aber Weltklasse. Und übertrifft an Qualität jede grosse Fastfood-Kette.

Hand hält Laptop mit ProcessWire-Backend auf rotem Ledersessel in dunkler Umgebung
Das Processwire Backend ist leicht, übersichtlich, intuitiv und selbsterkärend

Was ist ProcessWire?

ProcessWire ist ein kostenloses Open-Source-CMS, entwickelt vom US-Entwickler Ryan Cramer. Alles ist eine Seite, jede Seite hat ein Template, jedes Template hat Felder: Text, Bilder, Daten, Dropdowns, Checkboxen, Dokumente, Verweise auf andere Seiten. Daraus entsteht ein Seitenbaum, der sich anfühlt wie eine aufgeräumte Ordnerstruktur.

ProcessWire bringt kein fertiges Aussehen mit und keinen Plugin-Zoo. Es liefert ein sauberes Fundament, auf dem ich genau das baue, was deine Webseite braucht – und nichts, was sie bremst.

ProcessWire oder WordPress?

WordPress ist als Blog-Software gross geworden und lebt von Themes und Plugins: Theme gekauft, Page Builder und zwölf Plugins drauf, drei davon beissen sich, eins wird seit 2019 nicht mehr gepflegt. Nach einem Jahr traut sich niemand mehr, auf «Aktualisieren» zu klicken.

Genau dort stecken die meisten Sicherheitslücken: 97 Prozent der 2023 neu gemeldeten Lücken im WordPress-Umfeld betrafen Plugins, nur 0,2 Prozent den Kern. Regelmässig landen gehackte WordPress-Seiten bei mir, und ab und zu rette ich ganze Server, weil über eine veraltete Installation Backdoors und schädliche Links eingeschleust wurden. ProcessWire hat das meiste schon im Kern, Updates sind selten und in Minuten erledigt. Den ausführlichen Vergleich gibt es bei ProcessWire selbst.

Laptop zeigt Webseiten-Screenshot mit Bühnenfoto und Mikrofon vor grauem Hintergrund
Webseite für El Tony Mate

Was hast du davon?

Das Backend zeigt nur, was du wirklich pflegst: sinnvoll gruppiert, mit Hinweisen, was wohin gehört. Wer es schlank mag, bekommt klare, feste Felder, wer Freiheit will, konfigurierbare komplexe Bausteine für Texte, Bilder, Videos, Tabellen oder Akkordeons. Neue Landing Page, neues Produkt, neuer Beitrag – komplett autonom.

Weil ich nicht mit fixfertigen Themes arbeite, sieht deine Webseite nicht aus wie zehntausend andere. Sie wächst mit: neue Sprachen, Shop, Mitgliederbereich, neue Schnittstellen. Statt alle drei Jahre neu zu bauen, bauen wir an. Rechte lassen sich bis aufs einzelne Feld vergeben: Mitarbeiter*in A darf News schreiben, aber nicht die Preise ändern, Mitarbeiter*in B erstellt ganze Landing Pages und sieht neue Kontaktanfragen.

Module und KI

Was der Kern nicht kann, erledigen Module: Formulare, Mehrsprachigkeit, Zwei-Faktor-Login, Firewall, Cookie-Banner. Wenige und gepflegte statt hundert halbe, die meisten gratis. Passt nichts, schreibe ich Module selber: die Schnittstelle zur Warenwirtschaft, einen massgeschneiderten Datenimporter oder KI-Tools, die autonom Metadaten pflegen.

Editoren wie Claude Code oder Cursor arbeiten wunderbar mit ProcessWire zusammen und erledigen die Fleissarbeit. Das schafft Zeit für die wichtigen Sachen: Konzept, UX/UI in Front- und Backend, Design- und Markenkonsistenz, SEO und Accessibility.

Nahaufnahme einer Modul-Übersicht mit MCP-Server-Karte auf hellem Bildschirm
Laptop zeigt Startseite der EHC-Kloten-Webseite mit Spielern und Schriftzug «I de Farbe vereint, sit 1934»
CMS Webseite für den EHC Kloten

Häufige Fragen zu ProcessWire

Was ist ProcessWire?

Ein kostenloses Open-Source-CMS (Content-Management-System) auf PHP-Basis. Inhalte werden in Seiten, Templates und Feldern organisiert, die Gestaltung ist frei und nicht an ein Theme gebunden.

Ist ProcessWire besser als WordPress?

Für massgeschneiderte Webseiten ja: Eigene Felder und Templates sind im Kern eingebaut statt über Plugins nachgerüstet. Das heisst weniger fremder Code, schnellere Seiten und weniger Angriffsfläche. Für einen Blog von der Stange ist WordPress schneller aufgesetzt und nicht auf eine*n Entwickler*in angewiesen.

Ist ProcessWire sicher?

Sicherheitslücken im Kern von ProcessWire sind selten und werden schnell geschlossen. Weil kaum Plugins von Drittanbietern nötig sind, gibt es wenig fremden Code mit Lücken. Dazu kommen Rechte bis aufs einzelne Feld und Zwei-Faktor-Login.

Was kostet ProcessWire?

ProcessWire selbst ist kostenlos, ohne Abo und ohne Lizenzgebühren. Kosten entstehen für Konzept, Design und Entwicklung der Webseite sowie für das Hosting. Updates sind selten nötig und in wenigen Minuten erledigt.

Kannst du die Inhalte selbst pflegen?

Ja. Das Backend zeigt nur die Felder, die du wirklich brauchst, mit Hinweisen, was wohin gehört. Neue Seiten, Beiträge oder Produkte legst du selbst an. Komplexe Seiten baust du mit vorgefertigten, präzis konfigurierbaren Bausteinen.

Wer baut in der Schweiz Webseiten mit ProcessWire?

Ich, Nuél Schoch, aus Zürich: seit 2005 am Webseitenbauen, seit Jahren nur noch mit ProcessWire, für Kund*innen in der ganzen Schweiz und dem nahen Ausland. Drei meiner Webseiten hat ProcessWire Weekly zur «Site of the Week» gekürt. Zu meinen grössten Referenzen zählen El Tony Mate, Puerto Mate und der EHC Kloten.

ProcessWire in der Schweiz

Ich baue Webseiten seit 2005, aus Zürich für Kund*innen in der ganzen Schweiz und dem nahen Ausland, und seit Jahren nur noch mit ProcessWire. Bei jedem neuen Projekt bin ich aufs Neue begeistert, wie mächtig dieses System ist.

Drei meiner Webseiten hat ProcessWire Weekly zur «Site of the Week» gekürt: El Tony Mate, TUNA production und Seline Fülscher.

Mehr Details gewünscht? Erzähl mir von deinem Projekt.

Schreib mir

Projekte